Der entführte Aktivist Andrij Schtschekun wegen “subversiver Aktivitäten” verschwunden

Der Marionetten-Ministerpräsident der Krim, Sergei Aksjonow, hat zugegeben, dass Bürgerrechtsaktivisten, von denen man vermutet, dass sie sich gegen die prorussische Zielrichtung beim Pseudo-Referendum am Sonntag aussprechen werden, in Gewahrsam gehalten werden. Berichten zufolge sagte Aksjonow am Dienstag, der von der Krim stammende Maidan-Aktivist Andrij Schtschekun sei nicht von Bürgerwehren entführt worden sondern werde vom Geheimdienst der Krim wegen von ihm als “subversive Aktivitäten” bezeichneter Betätigung “in Haft gehalten”.

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Keine Handhabe gegen Russland?

Anders Aslund, Wirtschaftswissenschaftler und Ukrainekenner dazu:

[Auszug zum Thema möglicher Sanktionen aus einem längeren Blogbeitrag – siehe Link

“Der Westen hat vor allem vier Mittel, um dies zu tun. Erstens ist “Due Diligence” [etwa: “Dienst nach Vorschrift”] eine unterschätzte Kraft. Durch seine große Wirtschaftsmacht kann Europa alleine durch die strengere Anwendung bestehender Regeln sehr viel bewirken. Nach den normalen Standards sind viele große russische Staatsunternehmen eigentlich als organisierte Verbrechersyndikate zu behandeln – vor allem Gazprom, denn dessen Management und Spitzenbeamte des Staates entziehen dem Unternehmen jährlich etwa 30 Milliarden Dollar. Nach den derzeit geltenden gesetzlichen Normen ist es europäischen Finanzinstituten schon deswegen nicht erlaubt, mit den großen russischen Staatsunternehmen Geschäfte zu machen. Die Vereinigten Staaten haben bereits solche Regeln in großem Umfang implementiert. Continue reading

Russische Soldaten sind schockiert…

05.03.2014

“Als wir Putins Erklärung hörten, russische Truppen seien nicht auf der Krim, waren wir schockiert. Aber wir führen nur die Befehle aus”. Dies sind die Worte eines der russischen Soldaten, die ukrainische Truppen in Sewastopol blockieren.

In der Tat eine interessante Aussage.

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Offener Brief ukrainischer Juden an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin

05. März 2014

An den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Wladimirovitsch Putin

Sehr geehrter Herr Präsident,

Wir sind jüdische Bürger der Ukraine: Geschäftsleute, Manager, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Wissenschaftler und Gelehrte, Künstler und Musiker. Wir wenden uns an Sie im Namen der multinationalen Bevölkerung der Ukraine, der nationalen Minderheiten in der Ukraine und im Namen der jüdischen Gemeinde. Continue reading

Putin will die ukrainischen Frauen und Kinder während des Angriffs vor seinen Truppen stellen, damit die Ukrainer auf die russischen Angreifer nicht schießen können

Voices of Ukraine

Putin will die ukrainischen Frauen und Kinder während des Angriffs vor seinen Truppen stellen, damit die Ukrainer auf die russischen Angreifer nicht schiessen können.

Quelle: http://censor.net.ua/video_news/274135/putin_nashi_voyiska_stanut_pozadi_jenschin_i_deteyi_pust_oni_poprobuyut_v_nih_strelyat_video

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in heutiger (4.02.2014) Pressekonferenz, dass die Einführung der Truppen in Ukraine nur in extremen Fällen auszuüben ist. Dabei sollten die russische Truppen in einem Angriff, laut dem Präsidenten, hinter den ukrainischen Frauen und Kinder stehen, um die Schüsse aus der Seite der ukrainischen Truppen zu verhindern.

Putin hat auf diesem Video wörtlich gesagt: “Hören Sie mich, hören Sie aufmerksam zu. Ich möchte, dass Sie mich deutlich verstehen werden. Wenn wir diese Entscheidung über die Einführung der Truppen treffen, nur für den Schutz der ukrainischen Bürger, — lasst dann sich mal jemand von den Militären auf ihre eigene Menschen zu schiessen! Auf ihre eigene Menschen, hinter denen werden wir stehen. Nicht vor denen, sondern hinter denen werden wir stehen…

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